Ich lernte gerade laufen und sprechen, da war ich den Tieren dieser Welt auch schon verfallen. Wir hatten zu Hause Hamster, Meerschweinchen, Fische, Molche und eine Katze. Zu meinem vollkommenen Glück fehlten noch ein Hund und ein Pferd.
Diese ließen auch nicht lange auf sich warten.

In Rheinland Pfalz wurde ich als Pferdewirtin für Zucht und Haltung ausgebildet. Dort hörte ich das erste Mal etwas über die Naturheilkunde und die Homöopathie. Ich lernte zu beobachten und zu analysieren, handelte intuitiv und erwarb ein großes Wissen über die Heilung von Tieren auf natürliche Art.
Aber das Wichtigste war, ich lernte die Tiere zu verstehen....

Als ich als Dressurreiterin in Brandenburg arbeitete, erfüllte ich mir meinen anderen Kindheitswunsch. Zu mir kam ein Hund. Besser gesagt, ein Traum von einem Hund. Ein Hovawart /Schäferhund-Mix, 1 Jahr alt, verspielt, verfressen, ungehorsam und hysterisch. Also die „besten“ Bedingungen für einen Ersthund. Aber mit meiner konsequenten, sanften Erziehung und meinem unerschütterlichen Verständnis konnte ich punkten.

Mein Hund entwickelte sich zum besten Hund der Welt ( was natürlich jeder Hundebesitzer von seinem Hund behaupten darf). Wir bestanden die Begleithundprüfung, gewannen Turniere und ich schloss erfolgreich die Ausbildung zur Hundetrainerin ab. Im Hundesportverein wurde ich dann bevorzugt für die etwas ungehobelten Hunde herangezogen.

Zu uns gesellte sich noch ein Kater. Dieser Kater (welcher seinem Wesen nach ein wiedergeborener Hund sein musste) integrierte sich perfekt in unseren Haushalt und sorgt immer für gute Stimmung.

Meine „Jungs“,wie ich sie liebevoll nannte, waren kerngesund.

Als mein Hund mit 9 Jahren schwer erkrankte und mir angeraten wurde, ihn einschläfern zu lassen, wachte ich aus meiner Idylle auf. Aufgeben – nie im Leben! Nun kamen meine erworbenen Kenntnisse über Naturheilkunde und Homöopathie zur Anwendung. Mein Hund lebte noch über 5 ½ Jahre glücklich und zufrieden nach dieser Hiobsbotschaft, welche sich damit als völlig falsch herausstellte.

Viele weitere Behandlungen mit anderen Hunden und Katzen folgten und ich entschloss mich zur Ausbildung als Tierheilpraktikerin. Meine Berufung war hiermit gefunden.

Ich blicke nun schon auf einige Jahre Erfahrung zurück und möchte allen Tierbesitzern etwas ans Herz legen:

"Vorbeugen ist besser als Therapieren!"

 

-Vorbeugen ist besser als Therapieren-

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